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Gefriertruhe Test: 5 Modelle im Vergleich

Eine Gefriertruhe schafft zusätzlichen Platz für Lebensmittel, die Sie über längere Zeit lagern möchten. Besonders praktisch ist sie, wenn das Gefrierfach im Kühlschrank regelmäßig an seine Grenzen kommt, Sie größere Mengen einkaufen oder Mahlzeiten vorkochen und portionsweise einfrieren.
Dabei ist die größte Gefriertruhe nicht automatisch die beste Wahl. Je nach Haushalt unterscheiden sich die Anforderungen erheblich.
Für die Kaufentscheidung spielen vor allem diese Punkte eine Rolle:
- Nutzinhalt: Wie viel Gefrierraum benötigen Sie tatsächlich?
- Energieverbrauch: Wie hoch ist der jährliche Stromverbrauch?
- Stellfläche: Wie viel Platz steht für das Gerät zur Verfügung?
- Ausstattung: Welche Funktionen erleichtern Ihnen die Nutzung im Alltag?
- Gefriervermögen: Welche Mengen frischer Lebensmittel können innerhalb von 24 Stunden eingefroren werden?
Gerade Nutzinhalt und Energieverbrauch sollten Sie gemeinsam betrachten. Ein großes Modell bietet viel Platz, benötigt aber in der Regel auch mehr Energie. Eine kompaktere Gefriertruhe kann deshalb die bessere Entscheidung sein, wenn Sie den zusätzlichen Stauraum eines großen Modells ohnehin nicht nutzen würden.
Unser Gefriertruhen-Test hilft Ihnen dabei, die verschiedenen Größen und Eigenschaften einzuordnen und ein Modell zu finden, das zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passt.
Welche Gefriertruhe passt zu welchem Haushalt?
Eine pauschale Empfehlung nach dem Motto „X Liter pro Person“ greift bei Gefriertruhen zu kurz. Entscheidend ist, wie Sie Ihre Lebensmittel einkaufen und lagern.
Wer mehrmals pro Woche frisch einkauft, benötigt möglicherweise nur zusätzlichen Platz für einige Vorräte. Wer dagegen regelmäßig vorkocht, größere Packungen kauft oder saisonale Lebensmittel einfriert, braucht deutlich mehr Kapazität. Selbst ein kleiner Haushalt kann daher von einer größeren Gefriertruhe profitieren.
Vor dem Kauf helfen drei einfache Fragen:
- Wie viel Gefriergut lagern Sie normalerweise gleichzeitig?
- Wie häufig frieren Sie größere Mengen auf einmal ein?
- Soll die Gefriertruhe lediglich zusätzlichen Platz schaffen oder Ihre zentrale Vorratshaltung übernehmen?
Aus den Antworten lässt sich bereits recht gut ableiten, welche Größenklasse für Sie sinnvoll ist.
Kompakte und kleine Gefriertruhen
Für kleinere Vorräte muss es nicht gleich eine besonders große Gefriertruhe sein. Modelle mit etwa 250 bis 280 Litern Nutzinhalt bieten bereits viel zusätzlichen Gefrierraum und benötigen gleichzeitig weniger Stellfläche als Geräte mit 350, 400 oder sogar 500 Litern.
Diese Größenordnung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Sie:
- eine Kühl-Gefrierkombination um zusätzlichen Gefrierraum ergänzen möchten,
- regelmäßig Brot, Fleisch, Gemüse oder vorbereitete Mahlzeiten einfrieren,
- Vorräte für mehrere Wochen anlegen,
- im Keller oder Hauswirtschaftsraum nur begrenzt Platz zur Verfügung haben.
Ein Beispiel aus dem Holzleitner-Sortiment ist die Liebherr CFd 2085-20. Sie bietet 248 Liter Nutzinhalt und erreicht die Energieeffizienzklasse D. Der angegebene Jahresenergieverbrauch beträgt 162 kWh.
Mit 281 Litern etwas größer ist die Liebherr CFc 1875-20. Sie erreicht Energieeffizienzklasse C und kommt laut Datenblatt auf einen Jahresenergieverbrauch von 127 kWh.
Gefriertruhen für Familien und größere Vorräte
Wenn Sie regelmäßig für mehrere Personen einkaufen oder größere Mengen einfrieren, wird zusätzlicher Stauraum schnell zum Vorteil. Das gilt besonders für Familien, die Mahlzeiten vorbereiten und portionsweise einfrieren oder bei größeren Einkäufen bewusst Vorräte anlegen.
Für eine umfangreichere Vorratshaltung sind Gefriertruhen mit rund 300 bis 360 Litern Nutzinhalt interessant. Sie bieten genügend Reserven, ohne bereits die Dimensionen der größten Modelle zu erreichen.
Die Liebherr CFd 2505 Plus bietet beispielsweise 359 Liter Nutzinhalt. Laut Produktdatenblatt liegt ihr Jahresenergieverbrauch bei 188 kWh und sie erreicht die Energieeffizienzklasse D.
Typische Einsatzbereiche sind:
- größere Wocheneinkäufe,
- vorbereitete und portionierte Mahlzeiten,
- Fleisch und Fisch in größeren Mengen,
- saisonales Obst und Gemüse,
- längerfristige Vorratshaltung.
Planen Sie dagegen nur gelegentlich größere Einkäufe, kann ein kleineres Modell vollkommen ausreichen.
Große Gefriertruhen mit viel Stauraum
Wer sehr große Mengen lagern möchte, findet Gefriertruhen mit 350 bis etwa 500 Litern Nutzinhalt. Sie eignen sich insbesondere für große Haushalte oder eine ausgeprägte Vorratshaltung.
Ein großer Innenraum bietet außerdem mehr Flexibilität bei sperrigem Gefriergut. Größere Fleischstücke, umfangreiche Ernten aus dem eigenen Garten oder viele vorbereitete Portionen lassen sich leichter unterbringen, wenn nicht jeder Zentimeter des Innenraums bereits verplant ist.
Wie groß die Unterschiede ausfallen können, zeigen zwei Modelle aus dem Holzleitner-Sortiment. Die Liebherr CFd 2505 Plus verfügt über 359 Liter Nutzinhalt bei einem angegebenen Jahresverbrauch von 188 kWh.
Die Liebherr CFe 2500-20 bietet mit 497 Litern noch einmal erheblich mehr Stauraum. Ihr Jahresenergieverbrauch liegt laut Datenblatt bei 294 kWh.
Bei einer Gefriertruhe dieser Größe sollten Sie deshalb genau prüfen, ob Sie die Kapazität tatsächlich benötigen. Zusätzlich spielt der verfügbare Raum eine wichtige Rolle: Neben der Stellfläche muss über dem Gerät genügend Platz vorhanden sein, um den Deckel bequem vollständig öffnen zu können.
Kurz gesagt: Viel Stauraum ist dann ein Vorteil, wenn Sie ihn regelmäßig nutzen. Für einen normalen Vorrat ist ein Modell mit 250 bis 350 Litern häufig die passendere Lösung, während Gefriertruhen um 500 Liter vor allem bei einem entsprechend hohen Lagerbedarf ihre Stärke ausspielen.
Gefriertruhen von Liebherr im Vergleich
Wer sich für eine Gefriertruhe von Liebherr interessiert, hat bei Holzleitner die Wahl zwischen verschiedenen Größen und Energieeffizienzklassen.
Die fünf betrachteten Modelle reichen von einer kompakten Gefriertruhe mit 248 Litern bis zu einem besonders geräumigen Modell mit 497 Litern Nutzinhalt. Entsprechend unterschiedlich fallen auch Energieverbrauch und Einsatzmöglichkeiten aus.
Die wichtigsten Daten zeigt der direkte Vergleich:
| Liebherr CFc 1875-20 | 281 l | C | 127 kWh | 32 dB |
| Liebherr CFd 2085-20 | 248 l | D | 162 kWh | 33 dB |
| Liebherr CFd 2505 Plus | 359 l | D | 188 kWh | 32 dB |
| Liebherr CFe 1870-26 | 281 l | E | 226 kWh | 33 dB |
| Liebherr CFe 2500-20 | 497 l | E | 294 kWh | 33 dB |
Damit lässt sich bereits erkennen: Mehr Nutzinhalt geht nicht zwangsläufig proportional mit einem höheren Verbrauch einher. Es lohnt sich deshalb, die Modelle nicht nur nach ihrer Größe, sondern auch hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und des konkreten Einsatzzwecks zu vergleichen.
Liebherr CFc 1875-20: sparsam mit Energieeffizienzklasse C
Die Liebherr CFc 1875-20 kombiniert 281 Liter Nutzinhalt mit Energieeffizienzklasse C. Ihr Jahresenergieverbrauch liegt laut Datenblatt bei 127 kWh. Damit weist sie von den fünf hier betrachteten Liebherr-Gefriertruhen den niedrigsten Jahresverbrauch auf. Auch der Geräuschpegel fällt mit 32 dB niedrig aus.
Zur Ausstattung gehört außerdem eine Schnellgefrierfunktion. Diese ist praktisch, wenn Sie größere Mengen frischer Lebensmittel auf einmal in die Truhe legen und möglichst schnell auf Gefriertemperatur bringen möchten.
Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:
- 281 Liter Nutzinhalt
- Energieeffizienzklasse C
- 127 kWh Jahresenergieverbrauch
- 32 dB Geräuschpegel
- Schnellgefrierfunktion
Die CFc 1875-20 ist damit vor allem für Haushalte interessant, die ausreichend Platz für ihre Vorräte benötigen und gleichzeitig Wert auf einen vergleichsweise niedrigen Energieverbrauch legen. Mit 281 Litern bietet sie bereits viel Stauraum, ohne die Abmessungen der größten Gefriertruhen zu erreichen.

Liebherr CFd 2085-20: kompakte Gefriertruhe mit 248 Litern
Mit 248 Litern Nutzinhalt ist die Liebherr CFd 2085-20 das kleinste der fünf hier verglichenen Modelle. Das macht sie interessant, wenn Sie zusätzlichen Gefrierraum benötigen, aber bewusst auf eine sehr große Truhe verzichten möchten.
Das Modell erreicht Energieeffizienzklasse D und kommt auf einen angegebenen Jahresenergieverbrauch von 162 kWh. Der Geräuschpegel liegt bei 33 dB.
Die Eckdaten:
- 248 Liter Nutzinhalt
- Energieeffizienzklasse D
- 162 kWh Jahresenergieverbrauch
- 33 dB Geräuschpegel
- Schnellgefrierfunktion
Die CFd 2085-20 bietet sich vor allem für kleinere bis mittlere Vorräte an. Sie kann beispielsweise eine gute Ergänzung zu einer vorhandenen Kühl-Gefrierkombination sein, wenn deren Gefrierteil im Alltag nicht mehr ausreicht.

Liebherr CFd 2505 Plus: viel Stauraum bei Energieeffizienzklasse D
Deutlich mehr Platz bietet die Liebherr CFd 2505 Plus. Mit 359 Litern Nutzinhalt eignet sie sich für eine umfangreichere Vorratshaltung und gehört innerhalb unseres Vergleichs zu den größeren Modellen.
Trotz des deutlich höheren Nutzvolumens liegt der angegebene Jahresenergieverbrauch bei 188 kWh. Die Gefriertruhe erreicht Energieeffizienzklasse D und arbeitet mit einem angegebenen Geräuschpegel von 32 dB.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
- 359 Liter Nutzinhalt
- Energieeffizienzklasse D
- 188 kWh Jahresenergieverbrauch
- 32 dB Geräuschpegel
- Schnellgefrierfunktion
Im Vergleich zur CFd 2085-20 stehen 111 Liter mehr Nutzinhalt zur Verfügung. Wer häufig vorkocht, größere Einkäufe tätigt oder saisonale Lebensmittel bevorratet, erhält dadurch deutlich mehr Spielraum.

Liebherr CFe 1870-26: 281 Liter Nutzinhalt
Die Liebherr CFe 1870-26 bietet ebenfalls 281 Liter Nutzinhalt. Damit liegt sie hinsichtlich des Stauraums auf demselben Niveau wie die CFc 1875-20, unterscheidet sich aber deutlich bei Energieeffizienz und Verbrauch.
Das Modell ist in Energieeffizienzklasse E eingestuft und benötigt laut Datenblatt 226 kWh pro Jahr. Der angegebene Geräuschpegel beträgt 33 dB.
Die Daten auf einen Blick:
- 281 Liter Nutzinhalt
- Energieeffizienzklasse E
- 226 kWh Jahresenergieverbrauch
- 33 dB Geräuschpegel
- Schnellgefrierfunktion
Gerade der Vergleich mit der CFc 1875-20 zeigt, weshalb ein Blick auf das Energielabel wichtig ist. Beide Modelle bieten 281 Liter Nutzinhalt. Beim angegebenen Jahresenergieverbrauch liegen zwischen ihnen jedoch 99 kWh.

Liebherr CFe 2500-20: besonders viel Platz mit 497 Litern
Wenn möglichst viel Gefrierraum im Vordergrund steht, ist die Liebherr CFe 2500-20 das interessanteste Modell in diesem Vergleich. Mit 497 Litern Nutzinhalt bietet sie mit deutlichem Abstand die größte Kapazität der fünf betrachteten Gefriertruhen.
Die große Kapazität macht sich entsprechend beim Energiebedarf bemerkbar. Das Modell erreicht Energieeffizienzklasse E und hat einen angegebenen Jahresenergieverbrauch von 294 kWh. Der Geräuschpegel liegt bei 33 dB. Das Gefriervermögen beträgt 20 kg innerhalb von 24 Stunden.
Die wichtigsten Werte:
- 497 Liter Nutzinhalt
- Energieeffizienzklasse E
- 294 kWh Jahresenergieverbrauch
- 33 dB Geräuschpegel
- 20 kg Gefriervermögen in 24 Stunden
- Schnellgefrierfunktion
Die CFe 2500-20 richtet sich damit vor allem an Haushalte mit einem sehr hohen Platzbedarf. Wer große Mengen Fleisch, Gemüse, vorbereitete Mahlzeiten oder andere Lebensmittel langfristig bevorraten möchte, profitiert vom großen zusammenhängenden Innenraum.

Wie groß sollte eine Gefriertruhe sein?
Die richtige Größe einer Gefriertruhe hängt nicht allein davon ab, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben. Die Haushaltsgröße liefert zwar eine erste Orientierung, mindestens genauso wichtig sind jedoch Ihre Einkaufs- und Kochgewohnheiten.
Wer überwiegend frisch einkauft und nur gelegentlich Lebensmittel einfriert, benötigt deutlich weniger Gefrierraum als jemand, der regelmäßig vorkocht, größere Mengen auf Vorrat kauft oder saisonale Lebensmittel langfristig lagert.
Auch ein Zwei-Personen-Haushalt kann deshalb einen höheren Platzbedarf haben als eine Familie, die nur wenige Tiefkühlprodukte bevorratet.
Überlegen Sie vor dem Kauf vor allem:
- Wie viele Lebensmittel lagern Sie normalerweise tiefgekühlt?
- Kaufen Sie häufig größere Mengen auf Vorrat?
- Kochen Sie vor und frieren fertige Mahlzeiten ein?
- Lagern Sie größere Mengen Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse?
- Soll die Gefriertruhe Ihr vorhandenes Gefrierfach lediglich ergänzen oder den Großteil Ihrer Vorräte aufnehmen?
Die Unterschiede zwischen den Geräten können erheblich sein. Bei den von uns betrachteten Liebherr-Modellen im Holzleitner-Sortiment reicht der Nutzinhalt beispielsweise von 248 Litern bei der CFd 2085-20 bis zu 497 Litern bei der CFe 2500-20.
Mehr Volumen ist dabei nicht automatisch besser. Eine passend dimensionierte Gefriertruhe ist im Alltag meist sinnvoller als ein sehr großes Modell, dessen Kapazität Sie kaum ausschöpfen. Planen Sie dennoch etwas Reserve ein, wenn Sie regelmäßig größere Einkäufe oder saisonale Vorräte unterbringen möchten.
Neben dem Nutzinhalt sollten Sie unbedingt die Außenmaße berücksichtigen. Gefriertruhen benötigen aufgrund ihrer horizontalen Bauweise eine relativ große Stellfläche.
Hinzu kommt der Platz über dem Gerät: Anders als bei einem Gefrierschrank wird die Truhe von oben geöffnet. Der Deckel muss sich vollständig aufklappen lassen, damit Sie bequem an das Gefriergut gelangen.
Messen Sie den vorgesehenen Standort daher vor dem Kauf genau aus und berücksichtigen Sie neben Breite und Tiefe auch ausreichend Bewegungsfreiheit nach oben.
Wie wichtig ist die Energieeffizienz einer Gefriertruhe?
Die Energieeffizienz gehört zu den wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Gefriertruhe. Anders als viele andere Haushaltsgeräte läuft sie 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Unterschiede beim Stromverbrauch summieren sich deshalb über die gesamte Nutzungsdauer.
Dabei lohnt es sich, zwei Angaben genauer anzusehen: die Energieeffizienzklasse und den konkreten Jahresenergieverbrauch in Kilowattstunden. Erst zusammen ermöglichen sie eine sinnvolle Einschätzung verschiedener Geräte.
Energieeffizienzklassen bei Gefriertruhen verstehen
Für Gefriergeräte gilt das aktuelle EU-Energielabel mit einer Skala von A bis G. A kennzeichnet die höchste und G die niedrigste Energieeffizienzklasse.
Die früher gebräuchlichen Klassen A+, A++ und A+++ gehören nicht mehr zur aktuellen Skala.
Eine gute Energieeffizienzklasse ist grundsätzlich ein Vorteil. Sie sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Schließlich können zwei Gefriertruhen unterschiedlich groß sein und dadurch einen unterschiedlichen absoluten Energiebedarf haben.
Beim Vergleich sollten Sie deshalb mindestens diese Angaben berücksichtigen:
- Energieeffizienzklasse von A bis G
- Jahresenergieverbrauch in kWh
- Nutzinhalt in Litern
- benötigte Kapazität im eigenen Haushalt
Stromverbrauch von Gefriertruhen vergleichen
Für die laufenden Kosten ist der auf dem Energielabel angegebene Jahresenergieverbrauch in kWh besonders hilfreich.
Er ermöglicht einen direkten Vergleich verschiedener Gefriertruhen und zeigt, wie stark sich ähnlich große Geräte beim Stromverbrauch unterscheiden können.
Das wird bei zwei Liebherr-Modellen mit identischem Nutzinhalt besonders deutlich:
| Liebherr CFc 1875-20 | 281 Liter | C | 127 kWh | ca. 38 € |
| Liebherr CFe 1870-26 | 281 Liter | E | 226 kWh | ca. 68 € |
*Berechnet mit einem angenommenen Strompreis von 0,30 € pro kWh.
Obwohl beide Gefriertruhen 281 Liter Nutzinhalt bieten, verbraucht der CFc 1875-20 laut Datenblatt 99 kWh weniger Strom pro Jahr.
Bei unserem Beispiel-Strompreis entspricht das einer Ersparnis von knapp 30 Euro jährlich. Über zehn Jahre wären das bei gleichbleibendem Strompreis bereits rund 297 Euro.
Der Liebherr CFc 1875-20 ist damit von diesen beiden Modellen die günstigere Wahl bei den laufenden Stromkosten. Gleichzeitig zeigt der Vergleich, warum die Energieeffizienz beim Kauf nicht unterschätzt werden sollte.

Welche Funktionen sind bei einer Gefriertruhe sinnvoll?
Neben Nutzinhalt und Energieverbrauch lohnt sich beim Kauf ein Blick auf die Ausstattung. Einige Funktionen erleichtern vor allem die tägliche Nutzung, andere helfen dabei, neu eingelagerte Lebensmittel schnell auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
Welche Ausstattung Sie tatsächlich benötigen, hängt davon ab, wie häufig und in welchen Mengen Sie Lebensmittel einfrieren. Besonders praktisch sind eine Schnellgefrierfunktion, eine zuverlässige Temperaturregelung und eine übersichtliche Gestaltung des Innenraums.
1. Schnellgefrierfunktion
Eine Schnellgefrierfunktion ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie größere Mengen frischer Lebensmittel auf einmal einfrieren möchten. Nach dem Aktivieren erhöht das Gerät vorübergehend seine Gefrierleistung, damit die neu eingelegten Lebensmittel möglichst schnell heruntergekühlt werden.
Das hat auch einen Vorteil für die bereits vorhandenen Vorräte: Geben Sie größere Mengen noch nicht gefrorener Lebensmittel in die Truhe, bringen diese zunächst Wärme in den Innenraum. Durch die erhöhte Gefrierleistung wird dieser Effekt schneller ausgeglichen.
Praktisch ist die Funktion beispielsweise nach:
- einem größeren Wocheneinkauf,
- der Ernte von Obst oder Gemüse,
- dem Portionieren größerer Mengen Fleisch oder Fisch,
- umfangreichem Vorkochen.
Alle fünf in unserem Vergleich betrachteten Liebherr-Gefriertruhen verfügen laut den vorliegenden Produktdaten über eine Schnellgefrierfunktion.
Dazu gehören die:
- CFc 1875-20
- CFd 2085-20
- CFd 2505 Plus
- CFe 1870-26
- CFe 2500-20
2. Temperaturregelung und Bedienung
Für die langfristige Lagerung von Tiefkühlprodukten ist eine möglichst konstante Temperatur wichtig. Als üblicher Richtwert für Gefriergeräte gelten -18 °C. Bei dieser Temperatur können geeignete Lebensmittel über längere Zeit tiefgekühlt gelagert werden.
Eine gut zugängliche Temperaturregelung erleichtert es, die Einstellungen des Gerätes zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen. Wichtig ist außerdem, unnötige Temperaturschwankungen zu vermeiden.
Häufiges oder langes Öffnen des Deckels und größere Mengen frischer Lebensmittel können die Temperatur im Innenraum vorübergehend beeinflussen.
Bei der täglichen Nutzung empfiehlt es sich deshalb, den Deckel nur so lange wie nötig geöffnet zu lassen und größere Mengen frischer Lebensmittel mithilfe der Schnellgefrierfunktion einzulagern.
3. Innenbeleuchtung und Gefrierkörbe
Eine Gefriertruhe bietet viel zusammenhängenden Stauraum. Genau das kann allerdings zum Nachteil werden, wenn Lebensmittel einfach übereinandergestapelt werden. Produkte am Boden sind dann schlechter erreichbar und können schnell in Vergessenheit geraten.
Eine durchdachte Organisation des Innenraums erleichtert den Zugriff. Gefrierkörbe können beispielsweise für kleinere oder besonders häufig benötigte Lebensmittel genutzt werden. So müssen Sie nicht erst einen großen Teil der Vorräte herausnehmen, um an einzelne Produkte zu gelangen.
Ein einfaches Ordnungssystem hilft zusätzlich:
- häufig benötigte Lebensmittel möglichst weit oben lagern,
- ähnliche Lebensmittel zusammen aufbewahren,
- ältere Vorräte gut sichtbar platzieren,
- Verpackungen mit Inhalt und Einfrierdatum beschriften.
Eine Innenbeleuchtung kann die Orientierung zusätzlich erleichtern, insbesondere wenn die Gefriertruhe in einem Keller oder einem weniger gut beleuchteten Vorratsraum steht.
Bei der konkreten Produktauswahl sollten Sie prüfen, welche Körbe, Beleuchtung und weiteren Elemente beim jeweiligen Modell tatsächlich zum Lieferumfang gehören. Diese Ausstattungsdetails können sich auch zwischen ähnlich großen Gefriertruhen unterscheiden.

Gefriertruhe oder Gefrierschrank: Was ist besser?
Gefriertruhe und Gefrierschrank erfüllen grundsätzlich denselben Zweck, unterscheiden sich im Alltag aber deutlich. Welche Bauform besser geeignet ist, hängt vor allem von Ihrem Platzangebot und davon ab, wie Sie Ihre Lebensmittel lagern möchten.
Eine Gefriertruhe punktet mit einem großen, weitgehend zusammenhängenden Innenraum. Dadurch lassen sich auch größere oder sperrige Lebensmittel gut unterbringen. Ein Gefrierschrank arbeitet dagegen meist mit einzelnen Schubladen oder Fächern und bietet dadurch eine übersichtlichere Aufteilung.
Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
| Stauraum | Viel zusammenhängender Raum, gut für große Vorräte | Durch Schubladen und Fächer unterteilt |
| Stellfläche | Benötigt relativ viel Bodenfläche | Benötigt weniger Grundfläche |
| Übersichtlichkeit | Gute Organisation mit Körben wichtig | Lebensmittel durch Schubladen leichter zu sortieren |
| Zugriff | Lebensmittel am Boden teilweise schwieriger erreichbar | Einzelne Fächer bequem zugänglich |
| Einsatzort | Häufig Keller, Vorrats- oder Hauswirtschaftsraum | Küche, Keller oder Hauswirtschaftsraum |
| Platz beim Öffnen | Zusätzlicher Freiraum über dem Gerät erforderlich | Freiraum vor der Tür erforderlich |
Auch beim Energieverbrauch lohnt sich der Blick auf das konkrete Modell. Gefriertruhen können aufgrund ihrer Bauweise sehr effizient arbeiten, dennoch sollte daraus keine pauschale Verbrauchsempfehlung abgeleitet werden. Entscheidend sind unter anderem Gerätegröße, Energieeffizienzklasse und der angegebene Jahresenergieverbrauch.
Eine Gefriertruhe ist vor allem interessant, wenn Sie große Mengen oder sperriges Gefriergut lagern und genügend Stellfläche zur Verfügung haben. Ein Gefrierschrank ist dagegen praktisch, wenn Ihnen eine übersichtliche Sortierung und ein komfortabler Zugriff besonders wichtig sind oder nur wenig Bodenfläche vorhanden ist.
Wenn Sie sich eher für die zweite Variante interessieren, finden Sie bei Holzleitner eine Auswahl an Liebherr Gefrierschränken.
Auch unser Beitrag zu den Liebherr Gefrierschränken im Stiftung-Warentest-Test bietet eine weiterführende Orientierung.
Wo sollte eine Gefriertruhe aufgestellt werden?
Eine Gefriertruhe benötigt aufgrund ihrer Bauweise mehr Stellfläche als ein Gefrierschrank. Deshalb steht sie häufig nicht direkt in der Küche, sondern im Hauswirtschaftsraum, Vorratsraum oder Keller.
Grundsätzlich spricht aber auch gegen eine Aufstellung in der Küche nichts, sofern ausreichend Platz vorhanden ist.
Bei der Wahl des Standorts sollten Sie vor allem auf folgende Punkte achten:
- Ausreichend Stellfläche: Prüfen Sie die Außenmaße des Geräts vor dem Kauf.
- Freiraum nach oben: Der Deckel muss sich vollständig öffnen lassen. Regale oder Arbeitsplatten direkt über der Truhe können den Zugriff erschweren.
- Ebener Untergrund: Die Gefriertruhe sollte stabil und waagerecht stehen.
- Ausreichende Belüftung: Halten Sie die vom Hersteller vorgesehenen Abstände ein, damit die entstehende Wärme abgeführt werden kann.
- Zulässige Umgebungstemperatur: Besonders bei Keller und Garage müssen die Herstellerangaben berücksichtigt werden.
Gerade die Garage ist nicht automatisch ein geeigneter Standort. Im Winter können die Temperaturen dort stark absinken, während es im Sommer sehr warm werden kann. Entscheidend ist deshalb, für welchen Umgebungstemperaturbereich das jeweilige Gerät ausgelegt ist.
Bei den vorliegenden Liebherr-Modellen wird beispielsweise ein vorgesehener Umgebungstemperaturbereich von 10 bis 43 °C angegeben. Sinkt die Temperatur am geplanten Standort regelmäßig unter den zulässigen Wert, sollten Sie vor der Aufstellung prüfen, ob das konkrete Modell dafür geeignet ist.
Auch der Geräuschpegel kann die Standortwahl beeinflussen. Im Keller spielt es meist kaum eine Rolle, ob eine Gefriertruhe während des Betriebs hörbar ist. Soll sie dagegen in einer offenen Küche oder in unmittelbarer Nähe zu Wohnräumen stehen, lohnt sich ein Blick auf die Geräuschemissionen.

Gefriertruhe kaufen: Die wichtigsten Kriterien im Überblick
Für die Kaufentscheidung sollten Sie Ihre persönlichen Anforderungen berücksichtigen. Besonders wichtig sind Nutzinhalt, Verbrauch und die vorhandene Stellfläche.
Mit dieser Checkliste können Sie verschiedene Modelle leichter miteinander vergleichen:
- Nutzinhalt: Passt die Kapazität zu Ihrer Vorratshaltung?
- Maße: Ist am vorgesehenen Standort genügend Stellfläche vorhanden?
- Deckelöffnung: Bleibt über dem Gerät ausreichend Platz?
- Energieeffizienzklasse: Wie effizient arbeitet das Gerät?
- Jahresenergieverbrauch: Wie viele Kilowattstunden werden pro Jahr angegeben?
- Geräuschpegel: Ist die Lautstärke für den vorgesehenen Standort angemessen?
- Gefriervermögen: Wie viele Kilogramm frischer Lebensmittel können innerhalb von 24 Stunden eingefroren werden?
- Schnellgefrierfunktion: Können größere Mengen frischer Lebensmittel schnell heruntergekühlt werden?
- Innenaufteilung: Lassen sich Ihre Vorräte sinnvoll organisieren?
- Bedienkomfort: Sind Temperaturregelung und weitere Funktionen unkompliziert erreichbar?
- Aufstellort: Liegt die Raumtemperatur innerhalb des für das Gerät vorgesehenen Bereichs?
Schauen Sie dabei nicht nur auf einen einzelnen Wert. Eine Gefriertruhe mit besonders großem Nutzinhalt ist beispielsweise wenig attraktiv, wenn Sie den Platz nicht benötigen und dafür dauerhaft einen höheren Energieverbrauch in Kauf nehmen.
Dasselbe gilt für den Anschaffungspreis. Da eine Gefriertruhe rund um die Uhr läuft und häufig viele Jahre genutzt wird, können sich Unterschiede beim Stromverbrauch langfristig bemerkbar machen.
Sie suchen noch das passende Modell?
Bei Holzleitner finden Sie verschiedene Gefriertruhen von Liebherr mit unterschiedlichen Kapazitäten und Energieeffizienzklassen. Vom kompakten Modell mit 248 Litern bis zur großen Gefriertruhe mit 497 Litern können Sie die Geräte passend zu Ihrem Platzbedarf und Ihren Anforderungen auswählen.
FAQ Gefriertruhe Test
Welche Gefriertruhe ist die beste?
Die beste Gefriertruhe passt zu Ihrem Platzbedarf, Ihrer Vorratshaltung und Ihrem gewünschten Energieverbrauch. Achten Sie vor allem auf Nutzinhalt, Energieeffizienz und Ausstattung.
Welche Gefriertruhe ist der Marktführer?
Einen pauschalen Marktführer gibt es nicht. Bekannte Hersteller sind unter anderem Liebherr, Beko, Bauknecht und Haier. Entscheidend sind die Eigenschaften des jeweiligen Modells.
Welche Marke hat die besten Gefrierschränke?
Das hängt vom jeweiligen Modell ab. Liebherr konnte mit verschiedenen Gefrierschränken bei Stiftung Warentest überzeugen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Gefrierschrank Testsieger Stiftung Warentest: 3 Modelle von Liebherr“.
Welche ist die sparsamste Gefriertruhe?
Von den fünf hier verglichenen Modellen hat die Liebherr CFc 1875-20 mit 127 kWh pro Jahr und Energieeffizienzklasse C den niedrigsten angegebenen Jahresverbrauch. Sie bietet 281 Liter Nutzinhalt.
Holzleitner ist Ihr Fachhändler für




